Bekleidungsbranche: Geld machen mit Luxus

Wer Gewinne machen will, muss den richtigen Riecher haben – und offenbar ist das Luxussegment gerade in Zeiten der Krise besonders gefragt: So jedenfalls sieht es das Handelblatt beim Bekleidungsriesen Ahlers. Zwar ging auch deren Umsatz etwas zurück, doch konnte man sich über einen deutlich gesteigerten Gewinn freuen. Als Ursache dafür gelten besonders der Luxusmarken Baldessarini, Otto Kern und Pierre Cardin – und hier sieht man bei Ahlers auch noch Steigerungsmöglichkeiten.
Stark rückgängig war übrigens das Osteuropageschäft, das auch anderen Branchen wenig Freude bereitete: Hier gingen die Umsätze besonders stark zurück – doch das soll Ahlers nicht daran hindern, auch an diesem Geschäft festzuhalten, wie das Handelblatt berichtete.
Nun mag man einwenden, dass Marken wie Pierre Cardin ja eigentlich keine Luxusgüter seien, denn sie gehören mittlerweile zur ganz normalen Mittelstandsgarderobe. Als wirklich "echter" Luxus gilt auch heute noch der Maßanzug aus betont feinem Zwirn, in dem gar kein Markenname steht. Aber es ist doch interessant zu wissen, dass der Käufer von Konfektionsware wieder auf die besseren Marken achtet.
Bildquelle und Händlernachweis: Ahlers.