Bordeaux wird immer teurer

Wer gerne mal ein "gutes Schlückchen Rotwein" genießt wird nach Ansicht des Gourmet-Reports künftig seltener auf Bordeaux zurückgreifen. Der Grund: Der rote Rebensaft wird von Jahr zu Jahr teurer, insbesondere die Premiers. So lesen wir:
Der Gap zwischen Arm und Reich wird schmerzhaft. Kein Ausone (540 Euro), Le Pin (650 Euro), kein Petrus (360 Euro) oder Cheval blanc (480 Euro) für mich. Die sind den Oberen Zehntausend vorbehalten. Auch wenn Margaux und Lafite mit jeweils 330 Euro ein Schnäppchen sind:
Preise in luftigen Höhen, denn wie wir lesen zahlte man solche Preise vor rund zehn Jahren für eine ganze Kiste. Da kann man nur den Kopfschütteln, wenn man bei Planet Bordeaux liest, dass chinesische Millionäre die Bordeaux-Flaschen einfach so gegen die Wand werfen:
Bei diesen Wein-Parties treffen sich die Teilnehmer bewaffnet mit einer Flasche Bordeaux in einem makellos weiss gestrichenen Raum treffen um dort die Flaschen an die Wand zu werfen. Gewonnen hat derjenige, dessen Flaschen den schönsten Fleck mit Tränen bildet. Zugelassen sind nur Premier Crus.
Dekadenz in Reinkultur.