Hochzeit – überflüssiger Luxus?

Hochzeit â€
© frostnova

Schweden ist ein reiches Land, und da kann man schon mal popelige drei Millionen Euro für eine Hochzeit ins Staatsbudget einstellen – ähnlich preiswert war übrigens die Hochzeit des norwegischen Thronfolgers.

Warum die Hochzeit so vergleichsweise preiswert war, bleibt ein Geheimnis des Kämmerers, aber Gerüchte wollen wissen, dass ein Teil der Hochzeit der schwedischen Kronprinzessin Victoria und des Fitnesstrainers Daniel Westling von schwedischen Privatleuten bezahlt wurde – zum Beispiel die aufwendige Hochzeitsreise.

Privatleute seufzen da schon eher mal: ihre Hochzeit zahlt der Staat nicht, und wenn der Brautvater auch mal gerade knapp bei Kasse ist, bleibt das Brautpaar auf den Kosten sitzen. Etwa zwischen 3.000 und 15.000 Euro kostet heute eine Hochzeit in Weiß mit Gästen – und da fragt man sich doch: Gibt es das nicht auch ein paar Nummern kleiner?

Gibt es. Sparen kann man vor allem bei den Einladungen: Zu viele Gäste bringen in der Regel mehr Verdruss als Freude – also nur so viele einladen, wie gerade noch schicklich ist: drei Freundespaare maximal für Braut und Bräutigam und bei Verwandten nur diejenigen, die in enger Beziehung zum Brautpaar stehen. Dann aber luxuriös sein bei Speisen und Getränken – das macht immer einen guten Eindruck. Jeder Eventmanager eines guten Hotels wird Ihnen eine das Menü gerne präsentieren – und Luxusmenüs gibt es schon ab 50 Euro pro Person.

Luxus, Hochzeit und überschaubare Kosten gehen gut zusammen – aber eben nur bei "klein, aber fein". Wer es einmal probiert hat, weiß: Große Feste dienen nur den Gästen, aber niemals dem Brautpaar. Deshalb rate ich zu "klein, aber fein" – und mit einem nicht alltäglichen Luxus, der sich zum Beispiel in der Auswahl der Sekt- oder Champagnermarke zeigt. Nichts ist lästiger, als einen 5-Euro-Sekt auf einer luxuriösen Hochzeitsfeier zu entdecken.


Leave a Reply

Impressum