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Kleidung und Mode
von Christoph Römer am 17.04.08

© thelongwayround.co.nz
In den letzten zehn Jahren zeichnete brioni für die Ausstattung des Geheimagenten 007 verantwortlich. Getreu dem Motto: Was Gerhard Schröder steht, dürfe auch Pierce Brosnan stehen kam der erste Brioni-Bond einem Tabubruch gleich, wie der Stern es formuliert. Schließlich kommt Brioni nicht aus der Saville Row und steht auch nicht für das klassische britische Flair.
Ob das der Grund für die Beendigung der Partnerschaft zwischen Bond und Brioni ist? Offensichtlich nicht, denn laut Brioni geht es eher um Geldforderungen seitens der Filmemacher:
Fest steht nur: Brioni ist raus. "Das ist heute ein großes Business geworden. Es gibt ein richtiges Rennen darum, wer Bond anziehen darf, etwas, das uns nicht gefällt. Es ist es gegen die Prinzipien, mit denen wir uns von anderen Marken unterscheiden wollen", sagt Perrone. Um wie viel Geld es dabei geht, will er nicht verraten. Nur soviel: "Damals zog man uns vor, wegen der Qualität unserer Anzüge. Und auch, weil eine Million mehr oder weniger im Budget einer James-Bond-Produktion ehrlich gesagt wenig ausmacht."
Mal schauen, wer nun das Rennen macht. Boss? Armani? Oder vielleicht sogar ein Brite? Spätestens mit dem Kinostart von "Quantum of Solace" Ende des Jahres werden wir Bescheid wissen.
Ich wette aber jetzt schon darauf, dass es wieder eine echte Luxusmarke wird. Denn darunter kann man einen Spezialgenten einfach nicht einkleiden. Oder doch?
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