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Speisen und Genuss
von Christoph Römer am 20.11.07

Gegründet im Jahr 1992 schaffte es das Unternehmen unter der Leitung von Helmut bührle nach einigen Jahren in die Weltspitze der besten Zigarrenhersteller vorzudringen. In mittlerweile 16 Ländern stehen die "Laura Chavins" neben Davidoff, Cohiba und Co. und stehen den bekannten Marken in punkto Qualität in nichts nach.
Auch die Philosophie der Firma spielt dabei eine Rolle:
"Viele Zigarren sind seicht, ruppig und bleiben vorne im Mund stehen, andere kommen zwar, aber nicht über ein gewisses Niveau hinaus", sagt Bührle und vertraut auf Unverwechselbarkeit. Sein Geschäftsgeheimnis klingt simpel: "Man darf nicht ein einziges Mal einen Kompromiss machen."
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Wong
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Kommentar von:
Ricci Riegelhuth
(24.11.07 5:05 Uhr)
Kommentar von:
Ricci
(28.01.08 2:39 Uhr)
Cigar-wiki ist eine der Antworten auf Ahnunglosigkeit und Gleichgüligkeit zur Zigarrenkultur.
Die Zigarre stellt sich gegen das "Kulturverbot"!
Dem Freund das Herz, dem Feind die Stirn.
Gruß aus Ricciland
Die Zigarre stellt sich gegen das "Kulturverbot"!
Dem Freund das Herz, dem Feind die Stirn.
Gruß aus Ricciland
Kommentar von:
Ricci Voila
(06.10.08 17:16 Uhr)
Die Zusammenfassung zur Causa "Laura Chavin vs.Intertabak" auf dem Forum des Cigar Wikis.
Kommentar von:
Oliver Köttman
(28.11.08 4:41 Uhr)
Freitag, 21.11.2008
„Palmarès d’ Éminence“ – Geschichte, Einmaligkeit und Erlebniswelt in einer Cigarre
Die Jahrgangs-Cigarre von Laura Chavin kommt Ende November
(PM) Drei Jahre, nachdem Helmut Bührle im schwäbischen Hochdorf Laura Chavin Cigars gegründet hatte, machte die Natur der Tabakwelt ein großes Geschenk: den Jahrgang 1995. Tabake gediehen, von einer Intensität und Ausgewogenheit, die sie in besonderem Maß zur Reifung befähigten und für Cigarren prädestinierten, in denen sich Eleganz und Körper in seltener Weise vereinen.
Fünf Reifejahre später, das dreifache der üblichen Zeit, lässt Bührle das sorgsam bewahrte Naturgeschenk in der dominikanischen Manufaktur La Romana zu 7.500 Cigarren des Formats Torbusto rollen. Gewöhnlich müssen sich Connaisseure, bis sie die erste solcher Köstlichkeiten rauchen können, auf zehn Wochen Nachreife in La Romana plus fünf Monate Endreife in Hochdorf einstellen. Helmut Bührle ließ sie mehr als acht Jahre warten. In dieser Zeit verblieben die ersten Jahrgangs-Cigarren von Laura Chavin in ihrer Heimat, reiften im warmen, feuchten Klima der Karibik ihrer Vollendung entgegen.
Weiter heißt es in der Pressemeldung des Hauses Laura Chavin: Entstanden ist eine Cigarre, die man nicht „raucht“, sondern die sich ihres Rauchers bemächtigt. In den Momenten der ersten Züge kommt sie weich und schlank, mit der Zartheit eines Elfenflügels und der Milde des Frühlichts. Tropische Süße, wie die der Mangofrucht, legt sich an den Gaumen, gefolgt von sahnigem Karamell und weiteren Aromen des Glücks. Dann geht sie auf, wird unvermutet voll und üppig. Nichts an ihr erregt Gegenwehr, kein Partikel Widriges ist merklich, nichts beißt, kratzt, warnt. Sie kennt den Weg ins Zentrum unseres Willens, erzwingt wie spielerisch die Hingabe, spült mit verstörender sinnlicher Wucht die Seele an die Ufer des Vergessens.
„Schloss man, um sie besser zu sehen, die Augen“, berichtet Helmut Bührle, „kam es zu einem Erlebnis von fast religiöser, spiritueller Natur.“ Dann, nach dem Abschied, lange anhaltende Impressionen von Eleganz und Kraft, von Intellektualität und Vielschichtigkeit; verbunden mit dem Gefühl zutiefst gestillten Lust. Für eine Andere ist in den verbleibenden Stunden des Tages kein Platz mehr.
Ihr Name, „Palmarès d’ Éminence“, stammt, wie der von allen Laura-Chavin-Cigarren, aus dem Französischen; aus der Sprache des Landes, das wie kein zweites die Kultur des Genießens über Jahrhunderte entwickelt und verfeinert hat. Die „Siegertafel der Vortrefflichkeit“, wie man übersetzen könnte, tritt in zwanzig Exemplaren auf, geordnet in einer besonderen Kiste: Deren Grundriss, das Trapez, ist der konischen Form der „Palmarès“ angepasst, dem Torbusto-Format. Denn eine Traum-Cigarre macht sich selbstverständlich auch die Gestalt ihres hölzernen Aufenthalts untertan.
Limitiert auf 350 Kisten weltweit. Verfügbar ab Ende November im autorisierten Fachhandel. Preis 33,- Euro pro Stück / 660,- Euro je Zedernholzkiste.
http://www.laura-chavin.com
„Palmarès d’ Éminence“ – Geschichte, Einmaligkeit und Erlebniswelt in einer Cigarre
Die Jahrgangs-Cigarre von Laura Chavin kommt Ende November
(PM) Drei Jahre, nachdem Helmut Bührle im schwäbischen Hochdorf Laura Chavin Cigars gegründet hatte, machte die Natur der Tabakwelt ein großes Geschenk: den Jahrgang 1995. Tabake gediehen, von einer Intensität und Ausgewogenheit, die sie in besonderem Maß zur Reifung befähigten und für Cigarren prädestinierten, in denen sich Eleganz und Körper in seltener Weise vereinen.
Fünf Reifejahre später, das dreifache der üblichen Zeit, lässt Bührle das sorgsam bewahrte Naturgeschenk in der dominikanischen Manufaktur La Romana zu 7.500 Cigarren des Formats Torbusto rollen. Gewöhnlich müssen sich Connaisseure, bis sie die erste solcher Köstlichkeiten rauchen können, auf zehn Wochen Nachreife in La Romana plus fünf Monate Endreife in Hochdorf einstellen. Helmut Bührle ließ sie mehr als acht Jahre warten. In dieser Zeit verblieben die ersten Jahrgangs-Cigarren von Laura Chavin in ihrer Heimat, reiften im warmen, feuchten Klima der Karibik ihrer Vollendung entgegen.
Weiter heißt es in der Pressemeldung des Hauses Laura Chavin: Entstanden ist eine Cigarre, die man nicht „raucht“, sondern die sich ihres Rauchers bemächtigt. In den Momenten der ersten Züge kommt sie weich und schlank, mit der Zartheit eines Elfenflügels und der Milde des Frühlichts. Tropische Süße, wie die der Mangofrucht, legt sich an den Gaumen, gefolgt von sahnigem Karamell und weiteren Aromen des Glücks. Dann geht sie auf, wird unvermutet voll und üppig. Nichts an ihr erregt Gegenwehr, kein Partikel Widriges ist merklich, nichts beißt, kratzt, warnt. Sie kennt den Weg ins Zentrum unseres Willens, erzwingt wie spielerisch die Hingabe, spült mit verstörender sinnlicher Wucht die Seele an die Ufer des Vergessens.
„Schloss man, um sie besser zu sehen, die Augen“, berichtet Helmut Bührle, „kam es zu einem Erlebnis von fast religiöser, spiritueller Natur.“ Dann, nach dem Abschied, lange anhaltende Impressionen von Eleganz und Kraft, von Intellektualität und Vielschichtigkeit; verbunden mit dem Gefühl zutiefst gestillten Lust. Für eine Andere ist in den verbleibenden Stunden des Tages kein Platz mehr.
Ihr Name, „Palmarès d’ Éminence“, stammt, wie der von allen Laura-Chavin-Cigarren, aus dem Französischen; aus der Sprache des Landes, das wie kein zweites die Kultur des Genießens über Jahrhunderte entwickelt und verfeinert hat. Die „Siegertafel der Vortrefflichkeit“, wie man übersetzen könnte, tritt in zwanzig Exemplaren auf, geordnet in einer besonderen Kiste: Deren Grundriss, das Trapez, ist der konischen Form der „Palmarès“ angepasst, dem Torbusto-Format. Denn eine Traum-Cigarre macht sich selbstverständlich auch die Gestalt ihres hölzernen Aufenthalts untertan.
Limitiert auf 350 Kisten weltweit. Verfügbar ab Ende November im autorisierten Fachhandel. Preis 33,- Euro pro Stück / 660,- Euro je Zedernholzkiste.
http://www.laura-chavin.com
Kommentar von:
Tim
(11.12.08 16:39 Uhr)
Es gehört zur Fülle der Zigarren-Entrepeneure, daß es auch derlei bunte Projekteure mit beschränkter Haftung für ihr gestelztes Deutsch, als auch für "gedengelte" Zigarren-Produkte gibt.
Obwohl guter Geschmack eher vernünftig als verschroben geistreich ist.
Doch wenn diese Zigarre einen so schön macht, wie den schwäbischen Produzenten dann doch lieber was flüssiges zum runterspülen...
Obwohl guter Geschmack eher vernünftig als verschroben geistreich ist.
Doch wenn diese Zigarre einen so schön macht, wie den schwäbischen Produzenten dann doch lieber was flüssiges zum runterspülen...
Kommentar von:
Tim
(12.12.08 17:50 Uhr)
Da hilft nur hochprozentiges und ein Tabubruch:
ABSINTH macht den Geist wach und schmiert unnötiges aus dem Zwischenraum der Ohren!
Ich glaube, wir alle brauchen Weih-Nachten!
Nahhahallmarsch für alle Engel,Bengel und Sugar-Lieschen die Schawin, Laura goutieren.
ABSINTH macht den Geist wach und schmiert unnötiges aus dem Zwischenraum der Ohren!
Ich glaube, wir alle brauchen Weih-Nachten!
Nahhahallmarsch für alle Engel,Bengel und Sugar-Lieschen die Schawin, Laura goutieren.
Kommentar von:
TeufelTeufel
(27.12.08 4:50 Uhr)
Das mythische Feld in Kuba ist abgebrannt, aber Bührles, Helmut macht mit eitlem Sprach-Schwall weiter.
Dank der Verbreitung durch Herrn Köttmann.
Treffend wirds hier nur noch im passenden Dialekt:
sauber
sauberle
deschd emol a sauberer kerle
deschd mr fei au a saubers bürschle
der isch au mid älle wässerle gwäscha
der saubär der dreggich
© Helmut Pfisterer, (*1931), deutscher Berufsschullehrer und Mundartdichter
Dank der Verbreitung durch Herrn Köttmann.
Treffend wirds hier nur noch im passenden Dialekt:
sauber
sauberle
deschd emol a sauberer kerle
deschd mr fei au a saubers bürschle
der isch au mid älle wässerle gwäscha
der saubär der dreggich
© Helmut Pfisterer, (*1931), deutscher Berufsschullehrer und Mundartdichter
Kommentar von:
Rene Rabitt
(03.01.09 13:33 Uhr)
Schaut halt mal das Interview an und lasst den Herrn Bührle wirken.
Kommentar von:
Marco
(08.01.09 14:47 Uhr)
Anstatt Herrn Bührle wirken lassen, ist es viel besser die Austrahlung eines Ricci zu erleben!
Il unico cavalliere!
Marco
Il unico cavalliere!
Marco
Kommentar von:
Ben Grobitow
(29.01.09 7:10 Uhr)
Herr Bührle wirkt viel eindringlicher wenn er Märchen erzählen darf um sein Produkt zu promoten.
Promoten kann er nämlich richtig gut:
...(...)Ein wunderbares Beispiel ist die Markteinführung der neuen Laura Chavin Terre de Mythe. Hierzu kursiert das schönste Tabak-Märchen seit langem: Es erzählt davon, wie es zu dieser "Fabel-Zigarre" (18 bis 25 Euro) kam: Auf Kuba soll Laura-Chavin-Schöpfer Helmuth Bührle "unverschnittenen Havanna-Samen" entdeckt haben, der so rein war wie vor 30 Jahren.
Selbstverständlich durfte dieser einzigartige Ur- Tabak nur auf heimischem Boden gedeihen. Ein geheimes Feld soll für die besten Bedingungen, mit viel karibischer Sonne, gesicherter Mineralien- und Feuchtigkeitszufuhr gesorgt haben. Nach fünf Monaten Wachstumsperiode und unermüdlicher Handarbeit sei die Ernte in die Dominikanische Republik verschifft worden. Dort fermentierten die Blätter unter vollständiger Kontrolle des Hauses Laura Chavin fünfmal statt wie üblich nur zweimal.
Das perfekte Rohmaterial wurde nur den allerbesten Torcedores mit einer Erfahrung von mindestens zehn Jahren anvertraut. Sie beherrschten die spezielle Rolltechnik, die Schöpfer Helmuth Bührle persönlich optimiert hatte, um Brennverhalten und Aromenentwicklung nochmals zu steigern. Das war's? Weit gefehlt. Dem Märchen zufolge ist Bührle nicht nur ein Virtuose, sondern vor allem Perfektionist bis ins kleinste Detail. So reife das braune Gold nochmals mehrere Monate im eigenen Jagdschloß. Erst dann sei die Terre de Mythe endlich gut genug für die sensiblen Geschmacksnerven der anspruchsvollen Kundschaft.
Soweit die Erzählung. Auf Kuba ist man jedoch über soviel Phantasie nicht wirklich begeistert, gibt es doch immer Menschen, die an Märchen glauben...
Quelle: rauchzeichen der wams vom oktober 2005
Promoten kann er nämlich richtig gut:
...(...)Ein wunderbares Beispiel ist die Markteinführung der neuen Laura Chavin Terre de Mythe. Hierzu kursiert das schönste Tabak-Märchen seit langem: Es erzählt davon, wie es zu dieser "Fabel-Zigarre" (18 bis 25 Euro) kam: Auf Kuba soll Laura-Chavin-Schöpfer Helmuth Bührle "unverschnittenen Havanna-Samen" entdeckt haben, der so rein war wie vor 30 Jahren.
Selbstverständlich durfte dieser einzigartige Ur- Tabak nur auf heimischem Boden gedeihen. Ein geheimes Feld soll für die besten Bedingungen, mit viel karibischer Sonne, gesicherter Mineralien- und Feuchtigkeitszufuhr gesorgt haben. Nach fünf Monaten Wachstumsperiode und unermüdlicher Handarbeit sei die Ernte in die Dominikanische Republik verschifft worden. Dort fermentierten die Blätter unter vollständiger Kontrolle des Hauses Laura Chavin fünfmal statt wie üblich nur zweimal.
Das perfekte Rohmaterial wurde nur den allerbesten Torcedores mit einer Erfahrung von mindestens zehn Jahren anvertraut. Sie beherrschten die spezielle Rolltechnik, die Schöpfer Helmuth Bührle persönlich optimiert hatte, um Brennverhalten und Aromenentwicklung nochmals zu steigern. Das war's? Weit gefehlt. Dem Märchen zufolge ist Bührle nicht nur ein Virtuose, sondern vor allem Perfektionist bis ins kleinste Detail. So reife das braune Gold nochmals mehrere Monate im eigenen Jagdschloß. Erst dann sei die Terre de Mythe endlich gut genug für die sensiblen Geschmacksnerven der anspruchsvollen Kundschaft.
Soweit die Erzählung. Auf Kuba ist man jedoch über soviel Phantasie nicht wirklich begeistert, gibt es doch immer Menschen, die an Märchen glauben...
Quelle: rauchzeichen der wams vom oktober 2005
Kommentar von:
Heinz Zarendorff
(30.01.09 9:29 Uhr)
Am 29. Januar 2006 hat Hans Bewersdorff in den Rauchzeichen der WamS nochmal nachgelegt:
"Inzwischen liegen Stellungnahmen der Bosse von Altadis vor. Zum Imperium dieses Zigarren-Giganten gehört auch die Fabrik, in der die Laura-Chavin-Zigarre (neben vielen anderen Marken) produziert wird - La Romana. "Wir versichern und garantieren, daß für die Laura-Chavin-Zigarre Terre de Mythe kein kubanischer Tabak verarbeitet wird. Die Zigarren werden aus unseren üblichen Tabak-Quellen gefertigt, die alle außerhalb Kubas liegen. Sämtliche Aussagen, die von Laura Chavin gemacht wurden, sind komplett falsch." Fernando Dominguez, COO (Chief Operations Officer) Altadis, Madrid."
Seit 2006 sind 3 Jahre vergangen, Herr Bührle schafft es weiter mit geschmeidigem Auftritt diese blamierende Aussage übergehend zu übersehen.
PS: Was hat Herr Dominguez, CEO von Altadis, noch zum Schluß hervorgehoben? "Sämtliche Aussagen die von Laura Chavin Cigars gemacht wurden, sind komplett falsch." Noch Fragen Offen?
"Inzwischen liegen Stellungnahmen der Bosse von Altadis vor. Zum Imperium dieses Zigarren-Giganten gehört auch die Fabrik, in der die Laura-Chavin-Zigarre (neben vielen anderen Marken) produziert wird - La Romana. "Wir versichern und garantieren, daß für die Laura-Chavin-Zigarre Terre de Mythe kein kubanischer Tabak verarbeitet wird. Die Zigarren werden aus unseren üblichen Tabak-Quellen gefertigt, die alle außerhalb Kubas liegen. Sämtliche Aussagen, die von Laura Chavin gemacht wurden, sind komplett falsch." Fernando Dominguez, COO (Chief Operations Officer) Altadis, Madrid."
Seit 2006 sind 3 Jahre vergangen, Herr Bührle schafft es weiter mit geschmeidigem Auftritt diese blamierende Aussage übergehend zu übersehen.
PS: Was hat Herr Dominguez, CEO von Altadis, noch zum Schluß hervorgehoben? "Sämtliche Aussagen die von Laura Chavin Cigars gemacht wurden, sind komplett falsch." Noch Fragen Offen?
Kommentar von:
Ricci
(02.02.09 16:06 Uhr)
Zum obigen Link im Beitrag an faz.net,hier ein Auszug eines Artikels von Herrn Frank Schirrmacher, Mitherausgeber
der Frankfurter Allgemeinen Zeitung:
"Das Jahrzehnt des Qualitätjournalismus
Jeder, der Augen hat zu sehen, wird erkennen, dass das nächste Jahrzehnt das Jahrzehnt des Qualitätjournalismus sein wird; er schafft die Bindungskräfte einer medial disparaten Gesellschaft. Schon heute merken wir - und ich glaube, ich spreche damit auch für Kollegen aus anderen Häusern - dass die Durchschlagskraft, die der einzelne Artikel entfaltet, trotz Medienkonkurrenz ungleich größer ist als noch in den achtziger und neunziger Jahren. Das hat damit zu tun, dass in einem kommunikativen Chaos die verlässlichen Stimmen besser durchdringen.
Die, die sich nicht anstecken lassen, die ihre Qualität, also: ihre Inhalte unverändert lassen, werden sein, was diese Gesellschaft dringender benötigt denn je: der geometrische Ort, an dem die Summe des Tages und der Zeit gezogen wird.
Wir fühlen uns gewappnet. Und dennoch gibt es in Deutschland, anders als in allen anderen Staaten Europas, eine Asymmetrie, die nicht nur uns, die allen Zeitungen zu denken gibt. Je stärker der öffentlich-rechtliche Rundfunk ins Internet ausgreift, desto bedrohter werden die Zeitungen. Die öffentlich-rechtlichen Systeme haben begonnen, im Internet zu veröffentlichen; und das mit einem Etat im Rücken, der dem Staatshaushalt eines baltischen Landes entspricht. Sie verfassen Rezensionen im Internet, Kommentare und Tagebücher. Noch ist es nicht soweit. Doch wenn diese gebührenfinanzierten Angebote weiter ausgebaut werden, sind die Zeitungen, die sich durch den Markt finanzieren, wirklich bedroht."
Herr Schirrmacher hat ja so recht und jetzt muss er nur noch bei seiner Wirtschaftredaktion vorbeischauen und einfach mal beiläufig bemerken, wie informativ und qualitätsichernd eine ordentliche Recherche ist.
Dann wird das auch wieder mit dem Qualitätjournalismus, anstatt Gefälligkeitjournalismus. Sonst müssen wir auch noch für die deutsche Politik die Neue Züricher Zeitung lesen.
Bevor das passiert, ja,da gibt es doch was, schlag nach bei..ach das war ja gestern! Richtig, googlen da kann jeder einiges erfahren, nur die Hüter der Qualität bei der FAZ, die hattenauch mal Ausgang oder Urlaub.
Schwuppdiwuppti konnte dadurch im Direktflug vom Schreibtisch aus Hochdorf, die wunderhübsche Presseinfo von Laura Chavin Cigars ins Unternehmensgespräch eingepflegt werden.
Hand aufs Herz: Ändert sich was dadurch an der Situation des schwäbischen Unternehmers?
Nein und doch dürfen wir erfahren, dass Recherche im deutschen Journalismus definitiv zur Mangelware geworden ist.
Alles gute für die Neue Züricher Zeitung!
Mit nachdenklichen Grüßen aus
Ricciland/Bebbelcounty/Bad Vilbel
der Frankfurter Allgemeinen Zeitung:
"Das Jahrzehnt des Qualitätjournalismus
Jeder, der Augen hat zu sehen, wird erkennen, dass das nächste Jahrzehnt das Jahrzehnt des Qualitätjournalismus sein wird; er schafft die Bindungskräfte einer medial disparaten Gesellschaft. Schon heute merken wir - und ich glaube, ich spreche damit auch für Kollegen aus anderen Häusern - dass die Durchschlagskraft, die der einzelne Artikel entfaltet, trotz Medienkonkurrenz ungleich größer ist als noch in den achtziger und neunziger Jahren. Das hat damit zu tun, dass in einem kommunikativen Chaos die verlässlichen Stimmen besser durchdringen.
Die, die sich nicht anstecken lassen, die ihre Qualität, also: ihre Inhalte unverändert lassen, werden sein, was diese Gesellschaft dringender benötigt denn je: der geometrische Ort, an dem die Summe des Tages und der Zeit gezogen wird.
Wir fühlen uns gewappnet. Und dennoch gibt es in Deutschland, anders als in allen anderen Staaten Europas, eine Asymmetrie, die nicht nur uns, die allen Zeitungen zu denken gibt. Je stärker der öffentlich-rechtliche Rundfunk ins Internet ausgreift, desto bedrohter werden die Zeitungen. Die öffentlich-rechtlichen Systeme haben begonnen, im Internet zu veröffentlichen; und das mit einem Etat im Rücken, der dem Staatshaushalt eines baltischen Landes entspricht. Sie verfassen Rezensionen im Internet, Kommentare und Tagebücher. Noch ist es nicht soweit. Doch wenn diese gebührenfinanzierten Angebote weiter ausgebaut werden, sind die Zeitungen, die sich durch den Markt finanzieren, wirklich bedroht."
Herr Schirrmacher hat ja so recht und jetzt muss er nur noch bei seiner Wirtschaftredaktion vorbeischauen und einfach mal beiläufig bemerken, wie informativ und qualitätsichernd eine ordentliche Recherche ist.
Dann wird das auch wieder mit dem Qualitätjournalismus, anstatt Gefälligkeitjournalismus. Sonst müssen wir auch noch für die deutsche Politik die Neue Züricher Zeitung lesen.
Bevor das passiert, ja,da gibt es doch was, schlag nach bei..ach das war ja gestern! Richtig, googlen da kann jeder einiges erfahren, nur die Hüter der Qualität bei der FAZ, die hattenauch mal Ausgang oder Urlaub.
Schwuppdiwuppti konnte dadurch im Direktflug vom Schreibtisch aus Hochdorf, die wunderhübsche Presseinfo von Laura Chavin Cigars ins Unternehmensgespräch eingepflegt werden.
Hand aufs Herz: Ändert sich was dadurch an der Situation des schwäbischen Unternehmers?
Nein und doch dürfen wir erfahren, dass Recherche im deutschen Journalismus definitiv zur Mangelware geworden ist.
Alles gute für die Neue Züricher Zeitung!
Mit nachdenklichen Grüßen aus
Ricciland/Bebbelcounty/Bad Vilbel
Kommentar von:
Gentl Mungo
(09.02.09 12:26 Uhr)
..gerade gefunden auf Art of Smoke:
Und Gott kam hernieder …
24-01-09 07:23
Alter: 16 days
VON:GH
… und sprach: Ich, Helmut Bührle, will Euch den wahren Weg zeigen.
HUMID'OR © Hotel de France
Laura Chavin Deluxe © Hotel de France
Laura Chavin Deluxe © Hotel de France
Jahrelang forschte er und marterte sich das Hirn, bis 1998 die erste Zigarre geboren wurde … Laura Chavin.
Gottgleich wanderte er anschließend durch die Welt und pries mit unnachahmlichen Worten dieses Produkt, das, schreibt man es richtigerweise mit „Z“, eine Beleidigung durch die Schrift darstellt. Nein, eine Laura Chavin ist eine „Cigarre“ und passenderweise sollte man dabei die Nase etwas hoch heben und den kleinen Finger beim Kaffeetrinken abspreizen.
Unvergessen, als Helmut Bührle mit der „Terre de Mythe“ dem rauchenden Volk eine neue Gnade erweisen wollte und von einem Schweizer Proletarier wegen irreführender Wortwahl (geheimer kubanischer Samen auf geheimem Boden, äh, Verzeihung: Terroir gewachsen) vor die weltliche Gerichtsbarkeit geschleppt wurde. Na gut, meinte der Unscheltbare schnippisch, dann sage ich das eben nicht mehr.
War es der Zorn über das Scharmützel oder kam er einfach nur zufällig in Wiesbaden vorbei. Egal, jedenfalls finden wir dort ein weiteres, wegweisendes Zeichen des Göttlichen.
Im Hotel de France in Wiesbaden gibt es das „Laura Chavin Deluxe“-Zimmer. Und es ist, so die Internetseite des Hotels, „eines unserer gefragtesten Zimmer“. Das Prunkstück: ein Laura-Chavin-HUMID'OR. Ach was, der HUMID'OR schlechthin. (Dürfen sich andere Zigarrenaufbewahrungsbehältnisse eigentlich Humidor nennen?) Sogleich folgt jedoch der Satz, dass eine Zigarre aus dem Laura-Chavin-Depot „im Frenchroom“ genossen werden kann.
Also nichts mit liebevollem Öffnen des HUMID'OR, um eine „Cigarre“ auszuwählen (falsch: man wählt nicht, der betörende Duft lässt die Hand automatisch zur richtigen „Cigarre“ greifen) um sie dann, notfalls auf dem zum Zimmer gehörigen privaten Balkon, dem Gott des Tabaks als Rauchopfer darzubringen.
Ein solches Vorhaben würde auch schon daran scheitern, dass im HUMID'OR keine Zigarren gelagert werden.
Wie schön, dass der „Createur de Cigar“ uns immer mal wieder schöne Momente schenkt.
Links:
www.hoteldefrance.de/LauraChavinD.html
Und Gott kam hernieder …
24-01-09 07:23
Alter: 16 days
VON:GH
… und sprach: Ich, Helmut Bührle, will Euch den wahren Weg zeigen.
HUMID'OR © Hotel de France
Laura Chavin Deluxe © Hotel de France
Laura Chavin Deluxe © Hotel de France
Jahrelang forschte er und marterte sich das Hirn, bis 1998 die erste Zigarre geboren wurde … Laura Chavin.
Gottgleich wanderte er anschließend durch die Welt und pries mit unnachahmlichen Worten dieses Produkt, das, schreibt man es richtigerweise mit „Z“, eine Beleidigung durch die Schrift darstellt. Nein, eine Laura Chavin ist eine „Cigarre“ und passenderweise sollte man dabei die Nase etwas hoch heben und den kleinen Finger beim Kaffeetrinken abspreizen.
Unvergessen, als Helmut Bührle mit der „Terre de Mythe“ dem rauchenden Volk eine neue Gnade erweisen wollte und von einem Schweizer Proletarier wegen irreführender Wortwahl (geheimer kubanischer Samen auf geheimem Boden, äh, Verzeihung: Terroir gewachsen) vor die weltliche Gerichtsbarkeit geschleppt wurde. Na gut, meinte der Unscheltbare schnippisch, dann sage ich das eben nicht mehr.
War es der Zorn über das Scharmützel oder kam er einfach nur zufällig in Wiesbaden vorbei. Egal, jedenfalls finden wir dort ein weiteres, wegweisendes Zeichen des Göttlichen.
Im Hotel de France in Wiesbaden gibt es das „Laura Chavin Deluxe“-Zimmer. Und es ist, so die Internetseite des Hotels, „eines unserer gefragtesten Zimmer“. Das Prunkstück: ein Laura-Chavin-HUMID'OR. Ach was, der HUMID'OR schlechthin. (Dürfen sich andere Zigarrenaufbewahrungsbehältnisse eigentlich Humidor nennen?) Sogleich folgt jedoch der Satz, dass eine Zigarre aus dem Laura-Chavin-Depot „im Frenchroom“ genossen werden kann.
Also nichts mit liebevollem Öffnen des HUMID'OR, um eine „Cigarre“ auszuwählen (falsch: man wählt nicht, der betörende Duft lässt die Hand automatisch zur richtigen „Cigarre“ greifen) um sie dann, notfalls auf dem zum Zimmer gehörigen privaten Balkon, dem Gott des Tabaks als Rauchopfer darzubringen.
Ein solches Vorhaben würde auch schon daran scheitern, dass im HUMID'OR keine Zigarren gelagert werden.
Wie schön, dass der „Createur de Cigar“ uns immer mal wieder schöne Momente schenkt.
Links:
www.hoteldefrance.de/LauraChavinD.html
Kommentar von:
Rudi Lümmel
(19.02.09 16:27 Uhr)
Luxus ist wenn man erkennt auf was man verzichten kann.
Zum Beispiel auf den Gucci-Kapitalismus und Märchen aus dem Schwabenland,
auch wenn so schön erklingen!
Helau und Allaf!
Lümmels, Rudi ohne Krawatte . . .
Zum Beispiel auf den Gucci-Kapitalismus und Märchen aus dem Schwabenland,
auch wenn so schön erklingen!
Helau und Allaf!
Lümmels, Rudi ohne Krawatte . . .
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Ein Schönes Zigarrenwochenende
wünscht
Ricci R.