Wellendorff: Schmuck der Extraklasse

Kennen Sie die Firma Wellendorff? Wenn Sie sich zu den KundInnen dieser Edel-Schmuckmanufaktur zählen dürfen, dann gehören Sie vermutlich mindestens zu den Reichen, wenn nicht zu den Superreichen dieser Welt. Denn die Pforzheimer Manufaktur, die bereits im Jahr 1893 gegründet wurde, stattet nicht nur die Luxus-Limousinen von Maybach aus, sondern beliefert auch das japanische Kaiserhaus.
Dabei sind die Schmuckstücke alles andere als protzig:
"Unserem Schmuck sieht man seinen Preis nicht an", sagt claudia Wellendorff. "Das ist wie bei einem Kaschmirpulli. Nur ich weiß, was der Pulli wirklich wert ist." (zitiert nach Manager-Magazin)
Und mit diesem Understatement scheint der Hersteller durchaus gut zu fahren, denn auch, wenn andere Anbieter Verluste machen, zeigt die Umsatzkurve bei den Pforzheimern steil nach oben. Ein besonderer Klassiker ist dabei die Wellendorff-Kordel, die noch in Handarbeit hergestellt wird:
Für das Markenzeichen der Pforzheimer wird 18-karätiges Gold geschmolzen, in Stabform gegossen und mit Maschinen wieder und wieder gewalzt, bis ein hauchdünner, gerade einmal noch 0,3 Millimeter dicker Goldfaden entsteht. Der wird dann in aufwendiger Handarbeit ganz fein und gleichmäßig um einen flexiblen Strang, die sogenannte "Seele", gewickelt. Kunstvoll miteinander verflochten entstehen dann aus mehreren Strängen die begehrten Wellendorff-Colliers.
Ach ja, das teuerste Stück aus dem Hause Wellendorff ist übrigens ein Collier für rund 340.000 Euro, 13,6 Karat. mit einem großen, lupenreinen Diamanten . Das gute Stück ist allerdings leider schon verkauft …